Winterbiken Warum die Saison im Sattel nie enden muss
2. February 2026
Der Winter muss keine Pause vom Radfahren bedeuten. Während
die Einen auf Skier umsteigen, bleiben die
Anderen Ihrem Bike treu und entdecken den Zauber des Fahrens an kalten Tagen
oder auf verschneiten Trails.
Radfahren im Winter kann überraschend viel Spaß machen,
sicher und gleichzeitig erfrischend sein. Es bietet neue Herausforderungen,
eine zauberhaft ruhige Natur und eine einzigartige Atmosphäre, die man in
anderen Jahreszeiten so nicht erlebt. Man muss sich nur richtig vorbereiten und
wissen, wie es geht.
„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung“ - besagt eine alte Weisheit. Beim Radfahren im Winter ist es am schwierigsten,
Hände und Finger sowie Knöchel und Zehen warm zu halten.
Für die Hände eignen sich isolierte Handschuhe hervorragend,
für die Füße sind Thermosocken in Kombination mit gefütterten, wasserdichten
Winterschuhen (MTB-Boots) ideal. Bei der Kleidung empfiehlt sich ein überlegtes
Zwiebelprinzip mit mehreren dünnen Schichten. Wichtig ist, dass die äußere
Schicht atmungsaktiv, aber gleichzeitig wind- und wasserabweisend ist.
Auch eine Brille ist unerlässlich - nicht nur zum Schutz vor Schmutz. Kalte Luft bei höheren Geschwindigkeiten führt oft zu tränenden Augen, was im Gelände unangenehm und vor allem gefährlich ist.
Schutzbleche - ein kleines Detail mit großer Wirkung.
Im Winter gehören sie zu den wichtigsten Komponenten. Warum? Weil es fast
sicher ist, dass Du auf Matsch und Wasser triffst. Ein vorderes Schutzblech
verhindert, dass Spritzwasser vom Vorderrad direkt auf Brust und Gesicht
landet. So bleibst Du länger trocken und musst Deine Brille seltener reinigen
um vollen Durchblick zu haben.
Weniger ist manchmal mehr. Damit meinen wir: Im Winter ist es besser, kürzer zu fahren, aber ständig in Bewegung zu bleiben. Ohne lange Pausen hältst Du Deinen Körper auf „Betriebstemperatur“ und verhinderst das Auskühlen. Wenn man erst einmal richtig friert, ist es schwer, wieder warm zu werden und ein Infekt droht. Nach der Tour solltest du schnell zurück ins Haus oder ins Auto - ab ins Warme und direkt in trockene Kleidung schlüpfen
Die Reifen machen im Winter den Unterschied. Scheue Dich
nicht, Reifen mit gröberem und höherem Profil auszuprobieren. Den Unterschied
spürt selbst ein weniger erfahrener Biker sofort. Das richtige „Schuhwerk“
verleiht Selbstvertrauen auf rutschigem Untergrund. Versuche es auch mal mit
einem niedrigeren Reifendruck als gewohnt. Im Winter fährt man meist nicht
extrem schnell; stattdessen ist maximale Traktion gefragt, die durch einen
geringeren Druck deutlich verbessert wird.
E-Bikes haben im Winter enorme Vorteile. Ein E-Bike ist auch
im Winter eine exzellente Wahl. Der größte Vorteil: Selbst bei einer kurzen
Ausfahrt schaffst Du eine beachtliche Strecke. Zudem kannst Du Routen mit
steileren Anstiegen wählen, ohne nach dem ersten Hügel komplett durchgeschwitzt
zu sein. Dank der Unterstützung lässt sich die Belastung - und damit die
Schweißbildung - besser regulieren. Ein wichtiger gesundheitlicher Aspekt im
Winter.
Winterbiken ist keine Frage von Extremen, sondern von
richtigen Entscheidungen. Mit der passenden Kleidung, funktionalem Zubehör und
einem winterfesten Bike ist die Kälte kein Hindernis mehr, sondern Teil des
Erlebnisses. Stille Trails, ein freier Kopf und Freude an der Bewegung - genau
darum geht es im Winter auf dem Rad.
Wir hoffen, unsere Tipps machen Dir Lust, auch im Winter
rauszugehen. Ob Kleidung, Ausrüstung oder das Bike selbst - wichtig ist, dass Du
Dich in jeder Situation wohl und sicher fühlst. Bei KELLYS entwickeln wir
Produkte genau für diese Momente - damit Du Deine Fahrt genießen kannst, egal
bei welchem Wetter oder zu welcher Jahreszeit.